Der erste Tag

Peru, 18°

Gerade mein Übergangszimmer bezogen mit blick auf die Straße.

 In der Wohnung höre ich dann dass wer wach ist, Hannah meine Amerikanische Mitbewohnerin. Sie ist für 2 Monate in Lima und arbeitet Tagsüber in der Gastronomie wo sie Leute interviewt und Abends, um Geld zu verdienen, schreibt sie Artikel.

 Erstmal ein Nickerchen.

Als ich aufwache ist dann auch mein deutscher Mitbewohner wach, David. Er kommt aus Bayern (Augsburg, studiert in Bamberg) und ist echt cool drauf. 

Später zeigt er mir dann den weg zum Supermarkt der ca. 10 min weg ist und echt riesig ist. Die Auswahl an Früchten, Gemüse, Fisch, Fleisch und Backwaren ist mega breit aufgestellt. Ich freue mich auf jedenfall aufs Kochen.


Erstmal 14l Wasser in den Rucksack, am Anfang keine so gute Idee. Nach erfolgreichem Einkauf gibt es dann Essen, Empanadas con Carne und einen Fruchtsaft aus frischer Papaya und Ananas, alles für 2,60€ durchaus vertretbar.

Doch nun zum wichtigsten: Bier ist ein wenig teurer als in Deutschland und Schnaps ungefähr auf demselben Preisniveau.  

 Zu hause angekommen die Erkenntnis, der Einkauf war sinnlos da essentielle Sachen wie Shampoo und Duschgel vergessen wurden.

 Also Nachmittags nochmal los mit kurzem Zwischenstopp an der Bank wo ich durch vorheriges Vokabel suchen eine kleine Unterhaltung zustande kriege.

 Abends gehe ich mit David und einem Kumpel von ihm der seit einem Jahr in Lima wohnt raus. Wir fahren nach Miraflores, Partyviertel ungefähr wie in Europa, und erkunden ein wenig die Gegend. Unter Anderem den Parque Kennedy und Parque Armour der sich am Meer befindet.
In den öffentlichen Parks darf man kein Bier trinken wird uns von der netten Polizeidame gesagt. 

Wir wandern weiter durch die Gegend und werden ausgerechnet in eine deutsche Kneipe gelotst wo wir jedoch einen Pisco Sour trinken (2 Teile Pisco, 1 Teil Limettensaft, Zucker, Eiweiß. Der macht auf leeren Magen und mit der Müdigkeit schon gute Laune.

 Wir setzen uns in ein taxi zurück (man muss immer handeln als Gringo) und uns wir gesagt dass 50% der Ausländischen Studenten ausgeraubt werden und wenn uns das passiert wir uns einfach nicht wehren sollen und körperlich eigentlich nie Schaden davon getragen wird. (Beruhigend) Den richtigen Taxifahrer sucht man am ehesten über einschätzen des Fahrers aus offizielle Lizenzen etc. sind zwar immer ein gutes Zeichen aber nicht immer Sicher.

Fazit: Lima ist keine schöne Stadt aber sehr angenehm aufgrund der Leute wobei man jedoch immer auf der Hut sein sollte.

Achja: erste mal seit 2 Wochen Sonne in Lima, einfach Verglasung hält keinen Lärm ab und Bilder hochladen auf dieser Website dauert 1000000 Jahre wenn es überhaupt geht, ich schaue mal wie ich das mit den Fotos mache.

31.7.14 16:24

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